Aloysius Mikwauschk MdL

25 Jahre Umwelt- und Lehrgarten

Nach dem Osterwochenende mit herrlichem Sommerwetter wartete der letzte Sonntag im April mit den von Landwirten und Kleingärtnern so lang ersehnten kühlen und regnerischem Wetter auf. Davon ließen sich aber mehr als 450 Besucher aus nah und fern nicht abschrecken, um bei der Saisoneröffnung des Umwelt- und Lehrgarten des Christlich-Sozialen Bildungswerkes Sachsen e. V. im Kloster St. Marienstern in Panschwitz-Kuckau dabei zu sein.

Viele der Gäste waren nicht das erste Mal zur Eröffnung der Gartensaison gekommen. Sie wussten um die Mühen der Vorbereitungen, den unterhaltsamen Angeboten, den attraktiven Frühjahrsmarkt und dass man sich zur Saisoneröffnung nicht nur der Kühle wegen als Gast ausreichend bewegen kann und sollte. Denn mehr als ein paar Schritte sind es schon bis man zur Stelle im Lippepark gelangt, an dem der Baum des Jahres eingepflanzt wird. In diesem Jahr die Flatterulme. Gepflanzt wurde sie durch Äbtissin Gabriela Hesse und Aloysius Mikwauschk, Vorsitzender des Freundeskreises des Klosters St. Marienstern und Mitglied des Sächsischen Landtages (CDU). In bewährter und professioneller Weise stellte zuvor der Forstbezirksleiter Holm Karraß den Baum des Jahres näher vor.

Danach hieß es für alle an diesem Nachmittag „Lasst uns gehen, lasst uns gehen“ zurück in den Klostergarten an der Südmauer. Hier wurden drei besondere Rebstöcke gepflanzt. Diese verantwortungsvolle Aufgabe übernahmen die Sächsische Weinprinzessin Lisa Leinemann, die Äbtissin des Klosters Gabriela Hesse und der Ideengeber Frank Neupold, Oberbürgermeister der großen Kreisstadt Coswig. Frank Neupold ist ein anerkannter und bekannter Hobbywinzer im Sächsischen Elbland. Bei einem Besuch im Klostergarten regte er an, dort wieder Wein neu anzupflanzen. Resistente Reben neuster Züchtung sollten es sein. Die edlen Weinstöcke sind ein Geschenk des Sächsischen Staatsweingutes GmbH Schloß Wackerbarth.